Presse vom 07.02.2010

gefunden am 08.02.2010

Adler fahren mit Selbstvertrauen nach D?ldorf Von Jan Kotulla Trotz des j?ten 4:0-Sieges wartet auf die Mannheimer noch viel Arbeit. St?r Tomas Martinec freut sich darauf. Einen Blick auf die Tabelle habe er beim Fr??schon geworfen, gibt Tomas Martinec zu. "Aber ich habe am Freitagabend nicht per Liveticker verfolgt, wie die anderen Teams gespielt haben", sagt der Adler-St?r. "Das war mir egal, wir m?n auf uns schauen und punkten." Was das betrifft, hat der 33-J?ige mit seinem Tor und der Vorlage f?onny Arendt zum 4:0-Erfolg am Donnerstag in Ingolstadt wieder einmal seinen Teil dazu beigetragen, dass die Mannheimer nach einer gef?en Ewigkeit mit drei Punkten von einem Ausw?sspiel heimgekehrt sind. Doch die direkten Verfolger Iserlohn und Krefeld fuhren am Freitag ebenfalls Siege ein, lediglich ein Punkt trennt die beiden Klubs vom begehrten zehnten Rang, der zur Teilnahme an den Pre-Play-offs berechtigt. "Das zeigt doch wieder einmal, wie ausgeglichen die Liga ist", erkl? Martinec das 2:0 der Krefelder ? die DEG Metro Stars, immerhin Tabellenzweiter und heutiger Gegner der Blau-Wei?Roten. "Die Tagesform und das Gl?des T?igen entscheiden meist ? den Sieg." Der St?r und seine Kollegen wollen den Schwung aus Ingolstadt nutzen und heute in D?ldorf den n?sten Dreier einfahren. "Leicht wird das mit Sicherheit nicht", ist sich Martinec im Klaren. Dazu hat "Schmutzi" w?end seiner insgesamt sechs Saisons in Mannheim schon zu viel erlebt. Sein Vertrag l?t zum Saisonende aus. "Bislang habe ich noch kein Angebot", geht der geb?ge Tscheche ganz offen mit der ungewissen Zukunft um. "Auch die Adler haben sich noch nicht gemeldet. Aber das k?rt mich nicht. Zum Gl?habe ich jetzt Gelegenheit, mich zu zeigen. Ich bin lange genug dabei, jeder wei? was f?in Spielertyp ich bin. Aber unter Doug Mason habe ich ein halbes Jahr verloren. Ich durfte nur in Unterzahl ran und zum Schluss gar nicht mehr aufs Eis", sieht sich der harte Arbeiter vor dem gegnerischen Tor als Gewinner der Trainerentlassung am 11. Januar. "Wenn du aus Angst vor einer Strafe nur noch mit 80 Prozent in die Zweik?fe in den Ecken gehst, kann das nicht gut gehen", freut sich Martinec dar?, dass seine k?rbetonte Spielweise von Cheftrainer Teal Fowler gesch?t wird. Dass das nicht immer ohne Blessuren abgeht, ist klar. Insofern kann sich der 33-J?ige in die Lage von Michael Hackert versetzen. "Das kenn' ich, mir sind auch schon drei Z?e rausgeschlagen worden. Bisher hat Michael ohne Zahnschutz gespielt, das wird sich jetzt wohl ?ern", erz?t der ehemalige Nationalspieler (13 Tore in 76 Spielen) und grinst. "Er hat heute wieder viel Zeit beim Zahnarzt verbracht, aber daf?ekommt er auch sch?wei? Bei?r." Weil Hackert in D?ldorf noch ausf?t, wird Fowler mit drei Mittelst?rn spielen und dazu vier Fl?p?hen rotieren lassen. "Pascal Trepanier wird nicht spielen und auch f?rank Mauer kommt ein Einsatz noch nicht in Frage", erkl? der Cheftrainer nach der gestrigen Trainingseinheit. "Je nachdem wie schnell Michael Hackert wieder fit ist, und sich Frank von seiner Gehirnersch?rung erholt, werden wir ihn nach Heilbronn schicken, um Spielpraxis zu bekommen." Immerhin musste Mauer gestern nicht mehr mit dem roten Trikot trainieren, das ihn vor Checks seiner Kollegen sch?n soll. "Endlich", freut sich der St?r ? die Fortschritte der Genesung. Auf einem guten Weg sind nach Meinung von Martinec auch die Adler. "Wichtig ist, dass wir hinten ganz sicher stehen. Da gibt es noch viel zu tun", nimmt sich der St?r von der Abwehrarbeit nicht aus. "Wenn in der Defensive nichts anbrennt, klappt es nach vorne ganz automatisch." Mannheimer Morgen 07. Februar 2010