Presse vom 27.9.09
gefunden am 28.09.2009Rheinpfalz: Schnelle Adler Die Abwehr schludrig, Seidenberg bezwingt die Ladehemmung, und das Team begreift das System. VON CHRISTIAN TREPTOW 4:2 gegen den Erzrivalen K?r Haie: Die Adler Mannheim haben in der Deutschen Eishockey-Liga einen verdienten Sieg eingefahren. Trotzdem muss Trainer Doug Mason noch die eine oder andere Baustelle beheben. Oberste Priorit? Den Abwehrspielern den Schlendrian austreiben. Zu h?ig spielten Pollock und Co. die Scheibe entweder dem Gegner in den Schl?r oder f?en Mitspieler unerreichbar. Fatal, gerade, in der Vorw?sbewegung. Mit der Folge, dass Freddy Brathwaite im Adler-Tor ein ums andere Mal in h?ter Not kl?n musste. Doch die guten Nachrichten ?wogen. Die Adler lie?n sich nicht aus der Ruhe bringen, spielten mit viel Tempo nach vorne, erzwangen den Ausgleich durch Mario Scalzo und gingen schlie?ich in F?ng. Die erzielte Yannic Seidenberg. Der St?r bezwang seine Ladehemmung mit dem guten alten Bauerntrick. Der erste Saisontreffer des R?ehrers ein Beweis daf?dass die einfachen Mittel manchmal die wirkungsvollsten sind. Das Tor auch Belohnung f?eidenbergs Nebenleute Michael Hackert und Frank Mauer. Das Trio, nominell die vierte Formation, bildete gegen K?die st?ste Reihe. Dass die Adler erneut in einem Heimspiel einen 0:1-R?tand drehen konnten, war nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass sie im Vorw?sgang immer besser das System des neuen Trainers Doug Mason auf dem Eis umsetzen. Vier ausgeglichene Reihen, die das gesamte Spiel das Tempo hochhalten k?n - ein klarer Vorteil, wenn es in der Schlussphase eng wird, erst recht gegen Teams, die nur drei Reihen regelm?g einsetzen. Nat?ch muss da der eine oder andere Abstriche bei der Einsatzzeit machen. Aber wenn am Ende drei Punkte stehen ...